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Soziale Teilhabe

Wir wissen: Nicht allein medizinische Aspekte, sondern auch die Stabilität bzw. die Instabilität sozialer Netze sowie die Einbeziehung oder die Ausgrenzung von Menschen mit Demenz haben Einfluss auf den Verlauf dementieller Prozesse und auf die Lebensqualität, die Betroffene und Angehörige erfahren können.

Durch die Aktionen des Vereins soll bürgerschaftliches Engagement in dieser Hinsicht geweckt und nicht nur das Fachpublikum erreicht werden.

Die Zusammenarbeit in den Werkstätten 2004 bis 2006 war diesbezüglich ein Anfang. Der Austausch zwischen den unterschiedlichsten Teilnehmern soll verstärkt werden. In Anbetracht der Vielzahl an Themen müssen Ausschnitte gesucht werden, die unter Umständen eine Modellwirkung entfalten können.

Zum Engagement vor Ort anregen

Es geht um die Einbindung und Ansprache von Menschen, die sich bisher noch nicht im Demenzbereich engagiert und sich auch nicht von dieser Thematik angesprochen gefühlt haben. Deswegen sollen Formen aufgefunden, bzw. auch entwickelt werden, die bisher nicht so stark bedient wurden. In Bezug auf die Werkstätten ist es unabdinglich, deren Wissen und Ideen zu nutzen und in die Weiterarbeit mit der Aktion Demenz zu integrieren. Im Laufe der Zeit hat sich das Thema „Demenzfreundliche Kommune" als Dachthema des Vereins herauskristallisiert, da es zahlreiche Aspekte umfasst. Ziel ist es neue Bilder zu kreieren und Vielfalt in diesem Bereich zu schaffen, was ein neues Verständnis von Demenz herstellen kann und zu einem solidarischem Miteinander Handeln führen soll. Vorhandenes und gute Ansätze sollen aufgenommen werden und durch eine gemeinsame Aktionsrichtung neue Impulse geschaffen, Mitglieder und Interessenten herangezogen werden.

Hier finden Sie aktuelle Informationen über derzeitige und bevorstehende Veranstaltungen der Aktion Demenz e.V. oder themenverwandter Zusammenschlüsse.
Von der Aktion Demenz e.V. durchgeführte, geplante, mitgestaltete oder initiierte Veranstaltungen werden in der Regel dokumentiert. Vorträge, Diskussionen oder Eindrücke werden nachbereitet. Hier finden Sie eine Auswahl an Nachbereitungsmaterialien verschiedener Veranstaltungen.

Auf den unter „Besser leben mit Demenz" zusammengefassten Seiten werden die Schwerpunkte und Mitwirkungsmöglichkeiten der Aktion Demenz aufgezeigt. Im Laufe der Zeit werden hier jedoch auch andere Demenzbezogene Projekte und Initiativen genannt, bzw. vorgestellt werden. Die interdisziplinäre und interprofessionelle fachliche Kooperation der Mitglieder des Vereins und interessierter Kooperationspartner ist eine Voraussetzung dafür.

Nachdem in der ersten Phase der Initiative die Priorität auf der Schaffung einer inhaltlichen Grundlage für die Zusammenarbeit lag, soll sich der Schwerpunkt nun noch stärker auf den Praxistransfer und die Bündelung und Vernetzung bereits vorhandener Bemühungen und deren Fortentwicklung konzentrieren.

Bitte lassen Sie uns deshalb wissen, wenn Sie Aktivitäten in Ihrem Wirkungskreis mit Blick auf ein "demenzfreundliches" Gemeinwesen durchführen, starten oder initiieren. Wir wollen dafür sorgen, dass Beispiele guter Praxis auch anderen zugänglich gemacht werden und sich verbreiten können.

Das Thema Demenz umfasst viele unterschiedliche Bereiche und Facetten. Aktion Demenz hat daher einzelne Themenbereiche ausgewählt, die unter dem Dachthema der Demenzfreundlichen Kommune mitbedacht werden. Diese sollen hier genannt und kurz erläutert werden.
Es muss klar sein, dass kein Rezeptwissen für die einzelnen Kommunen vermittelt werden kann. Es geht vielmehr darum, das Thema Demenz der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um ein Bewusstsein für diese Erscheinungsform des Lebens zu schaffen und Menschen mit Demenz eine gesellschaftliche Teilhabe auf dem „simplen Niveau selbstverständlicher Nächstenliebe" zu ermöglichen. Kreativität und Engagement vor Ort wird gefordert. „Aktion Demenz ist nicht als Expertenrunde gedacht sondern will zur Bürgerinitiative anregen", so die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Dr. Gabriele Kreutzner.
Laufende und abgeschlossene Initiativen und Projekte stellen sich vor. Moderation: Sabine Reinhold und Burkhard Plemper

Mit der auf dem Podium versammelten Runde bot sich eine Vielfalt von Initiativen - meist auf kommunaler, zum Teil aber auch auf Landesebene angesiedelt, mit beteiligten Städten ganz unterschiedlicher Größenordnung. Dabei waren „von unten" - beispielsweise durch Selbsthilfe-organisationen oder engagierte Bürgerinnen und Bürger - initiierte Projekte ebenso wie „von oben" lancierte Initiativen „von oben" - etwa von kommunaler Seite oder auf der Länderebene auf den Weg gebrachtes Engagement.

Leitfragen waren: Was wollten die Initiativen bzw. die Aktiven in den Kommunen bzw. im jeweiligen Land erreichen? Was haben sie gemacht? Was hat es gebracht? Welche Bilder von Demenz werden/wurden vermittelt?

Gemeinsam mit regionalen Partnerorganisationen haben wir im November 2008 dazu aufgerufen, einen Aufbruch zu einem besseren, zivilgesellschaftlichen Umgang mit Demenz in unseren Städten und Gemeinden, im konkreten Lebensraum zu wagen.

„Wie verwandeln wir unsere Dörfer, Städte und Gemeinden in Orte, die ein besseres Leben für und mit Menschen mit Demenz und deren Angehörige ermöglichen?"

Diese Frage haben wir beim AUFBRUCH gemeinsam diskutiert, vor allem aber haben wir Erfahrungen ausgetauscht, Impulse empfangen, Ideen entwickelt und mit Initiativen und sind mit Kommunen, die sich auf den Weg zu einem demenzfreundlichen Gemeinwesen gemacht haben, ins Gespräch gekommen.

Im Neckar-Forum in Esslingen wurde ein Anfang gemacht und der häufig verbreiteten Demokratiemüdigkeit das gemeinsame Handeln engagierter Bürgerinnen und Bürger entgegensetzt.

Mit einer solchen Veranstaltung und Initiative betraten wir ein Stück weit Neuland.
Noch immer wird die Demenz sehr stark als eine Frage der Medizin und der Pflege betrachtet. Dies ist sie sicherlich auch - aber eben nur zum Teil.
DEMENZ GEHT UNS ALLE AN! Wir wollen Demenz und den Umgang mit den Betroffenen zu einem Thema der Zivilgesellschaft machen. Stellen wir uns also den Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft und verlassen wir uns nicht darauf, dass andere dies für uns tun werden.

Die Schirmherrschaft über den AUFBRUCH hatte die damalige Familienministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen übernommen.
Der AUFBRUCH wurde von der Aktion Demenz e.V. in Kooperation mit einem regionalen Unterstützernetz veranstaltet (Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Stadt Esslingen am Neckar, Stadtseniorenrat Esslingen e.V., Demenz Support Stuttgart gGmbH).
Nun stehen nähere Informationen und Erkenntnisse aus den Diskussionen zur Verfügung.

Das Szenario: Auf der Bühne - 17 Personen, alle „mit Rang und Namen".

Auf der Vorderbühne, in Reihe 1 sitzen: Pflegende Angehörige, Helferinnen und Helfer, professionell Pflegende, ein Pfarrer - Menschen, die ganz unmittelbar Umgang mit Menschen mit Demenz haben, sie in unterschiedlicher Weise auf ihrem Weg begleiten.

Ihre Aufgabe: Ihre Position vorzutragen, wenn gewünscht, ein Anliegen formulieren.

Auf der Hinterbühne, in der zweiten Reihe sind platziert: Verantwortungsträger aus der Region aus den Bereichen Wirtschaft, Verbände und Kommunalpolitik.

Ihre Aufgabe . Zuerst einmal „hinhören" - dann im Gespräch mit den Moderatoren zum Gehörten Stellung beziehen.
Hier ist, was die versammelten Akteure zu sagen hatten:

Das Programm ist nach drei Auflagen beendet

Die Aktion Demenz e.V. führte insgesamt drei Auflagen des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung Menschen mit Demenz in der Kommune durch. Im Rahmen der Ausschreibung unterstützte die Robert Bosch Stiftung lokale Projekte, in denen Demenz als Thema aufgegriffen und zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Beteiligung von Menschen mit Demenz angestoßen und umgesetzt wurden. Es wurden insgesamt 78 Antragsteller für eine Förderung ausgewählt. Eine Übersicht finden Sie unter Projektauswahl, nähere Informationen zu den ausgewählten Projekten finden Sie auf unserer Plattform.

Die Erfahrungen wurden gebündelt und analysiert und sind in Buchform unter dem Titel „Im Leben bleiben – Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen“ auf Deutsch und „Staying in Life: Paving the Way to Dementia-Friendly Communities“ auf Englisch im transcript Verlag veröffentlicht und zugänglich.

Aufgrund der großen Resonanz hatte die Robert Bosch Stiftung insgesamt drei Auflagen mit rund einer Million Euro reinen Fördergeldern bereitgestellt, um noch mehr interessierten und innovativen Kommunen die Möglichkeit zu geben, sich auf den Weg zu Demenzfreundlichen Kommunen zu begeben. Die Initiativen konnten bis zu 15.000€ für ihr Vorhaben erhalten. Das Programm ist nun abgeschlossen und keine weitere Bewerbung mehr möglich.

Nähere Informationen zu den ausgewählten Projekten und der Idee der „Demenzfreundlichen Kommune" erhalten Sie auf unserer Internet-Plattform unter www.demenzfreundliche-kommunen.de.

Nähere Informationen zu den ausgewählten Projekten und der Idee der „Demenzfreundlichen Kommune" erhalten Sie auf unserer Internet-Plattform unter www.demenzfreundliche-kommunen.de.

Aktion Demenz ist eine deutschlandweite bürgerschaftliche Initiative, die sich als Netzwerk versteht. Unser Ziel ist es, Mitbürgerinnen und Mitbürger dafür zu gewinnen, sich für Wohlergehen und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihrer Begleiter zu engagieren.

In Kooperation mit anderen Initiativen und Organisationen will Aktion Demenz vor allem durch zivilgesellschaftliches Engagement zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz beitragen. Ein Kernanliegen ist dabei die Beseitigung der Stigmatisierung von Demenz.

Erfahren Sie mehr in unseren Broschüren:
>> Demenz und Kommune

mit allgemeinen Informationen und
>> AUFBRUCH
u.a. mit beispielhaften Initiativen.

Die Zusammenarbeit mit der Presse ist auch für unseren Verein ein wichtiger Bestandteil der Aufgaben. Durch die Veröffentlichung von Berichten werden die Anliegen der Aktion Demenz an ein breites Publikum heran getragen.

Im Folgenden unsere aktuellen Pressemeldungen:

Aktion Demenz e.V. blickt mittlerweile auf eine Reihe eigener Veranstaltungen, Mitwirkungen an und Initiierungen von Veranstaltungen zurück. Im Pressearchiv stellen wir Ihnen zurückliegende Pressemitteilungen zur Verfügung. Wenn Sie Bildmaterial oder weitere Informationen wünschen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
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