Demenz geht jeden an. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des eigenen Lebens an Demenz zu erkranken, andere demenziell veränderte Menschen zu kennen oder kennen zu lernen, nimmt in unserer alternden Gesellschaft zu. Dieser Herausforderung stellen wir uns als Oberhessisches Diakoniezentrum (Träger vielfältiger Angebote im Bereich Alten- und Krankenhilfe, Mehrgenerationenhaus) in Zusammenarbeit mit der Kommune. In der Großgemeinde Laubach (Hessen) fanden vom 8.11.09 - 14.11.09 die Kunst- & und Aktionstage Demenz statt. Diese erste Woche sollte ein Impulsgeber für die Entwicklung eines zivilgesellschaftlichen Modells zum Umgang mit Demenz in Laubach und der Region sein. Am 27.11.09, fand eine die Woche abschließende Veranstaltung, mit dem Thema „Ergebnisse und Perspektiven", statt. In dieser wurden die Kunst- & und Aktionstage rückblickend ausgewertet und Ideen und Visionen für die Zukunft gesammelt. Weitere Kunst- & und Aktionstage werden folgen. Durchgeführt werden die Kunst- & und Aktionstage vom Oberhessischen Diakoniezentrum Johann-Friedrich-Stift, Laubach.
Übergeordnetes Ziel der Veranstaltungen und Aktionen ist es, zum Thema Demenz zu sensibilisieren. Dabei wird für einen offenen und akzeptierenden Umgang miteinander geworben. Mögliche Wege, damit die Betroffenen am Leben in der Gemeinde teilhaben können, werden angeregt. Es entsteht eine Kultur der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Demenz. Um die Bürgerrechte der Menschen mit Demenz zu wahren und zu stärken, werden Betroffene und ihre Angehörigen verstärkt in bestehende Aktionen und Maßnahmen wie „familienfreundliches Laubach", „Bündnis für Familien", „Demografie-Dialog Laubach", „Mehrgenerationenhaus" etc. eingebunden. Es entsteht ein Klima, in dem Menschen mit Demenz selbst für Ihre Rechte und Ihre Interessen eintreten. In der ländlich geprägten Großgemeinde bestehen einerseits vielfältige Strukturen des Engagements (beispielsweise Vereine, Treffen ...), andererseits führen Scham, Ängste und mangelnde Kenntnisse über Demenz dazu, dass das Thema Demenz tabuisiert wird und die vorhandenen Netze ihre Funktion nicht immer erfüllen können. Wir wollen ein Klima der Offenheit schaffen, in dem sich Betroffene selbst äußern und engagieren können, und ein soziales Netz knüpfen, das die Betroffenen trägt und bei Bedarf auffängt. Ziel ist es auch, der zunehmenden Isolierung und Abschottung der Angehörigen entgegenzuwirken. BeraterInnen informieren, während den Kunst- & und Aktionstagen, zu möglichen unterstützenden Diensten (z.B. Demenzhelfer/innen im häuslichen Bereich), finanziellen Hilfen und Gesprächsangeboten (z.B. Angehörigengruppen).
Öffentlichkeit, Medien, Kulturschaffende und Politiker/innen sollen sensibilisiert und zum Handeln bewegt werden. Hierbei haben wir das beim Nachhaltigkeitsworkshop „demenzfreundliche Kommunen" in Berlin, angesprochene Motto „in Schwingung bringen" aufgegriffen und zur nachbarschaftlichen Hilfe und zum bürgerschaftlichen Engagement angeregt. Es wurden beispielhaft Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe für Menschen mit Demenz und deren Angehörige aufgezeigt und erschlossen. Erfahrungen darüber können anderen Kommunen im Landkreis und der Initiative demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Giessen e.V. Anregungen geben. Angeregt von den Ergebnissen der Kunst- & und Aktionstage nehmen wir das Thema auch weiterhin auf, um im Rahmen bestehender und zukünftiger Gruppen Interessierte und Multiplikatoren zu gewinnen. Die Erfahrungen und Ergebnisse könnten z.B. bei der Leitbildentwicklung anderer Kommunen Impulse geben. Kontakte diesbezüglich bestehen.
Es wurden in der Stadt und den Stadtteilen Veranstaltungen im Bereich Kunst und Kultur angeboten, bei denen sich Betroffene und nicht Betroffene als Nachbarn begegnen konnten. Dazu wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Es gab Raum und Zeit, um ins Gespräch zu kommen.
Um auch Menschen die bisher wenig oder gar keinen Zugang zu dem Thema Demenz haben anzusprechen, wurden gezielt Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt, die das Thema aus dem Blickwinkel Kunst und Kultur beleuchten. Hierbei stand im Vordergrund die Potentiale, der von kognitiven Beeinträchtigungen betroffenen Menschen, aufzeigen. Nachfolgend werden die Veranstaltungen kurz vorgestellt (siehe Programm):
Eröffnungsveranstaltung Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, der die Menschen mit Demenz und das Thema Demenz, in den Mittelpunkt stellte. Danach folgten Ausführungen von Kathrin Wind, Vorstand des Oberhessischen Diakoniezentrums Johann-Friedrich-Stift, Laubach und Peter Klug, Bürgermeister der Stadt Laubach. Daran schloss sich ein Vortrag, von Dagmar Jung, Diakonisches Werk Hessen und Nassau, über die „Kreativen Potentiale von Menschen mit Demenz" an. Der Film „Wünsche", Stimmen aus der Region, rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Informationsstände und ein Büchertisch ergänzten die Veranstaltung. An der Eröffnung der Kunst & Aktionstage Demenz nahmen 160 Besucher teil.
Kunstausstellung Kunst trotzt Demenz , Wanderausstellung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau, Stiftungsfond DiaDem In dieser Ausstellung sind 100 Werke zum Thema Demenz und Alter zusammengeführt. Zeichnungen, Fotografien, Installationen und Skulpturen zum Teil renommierter Künstler wie Felix Droese, Candida Höfer, Jörg Immendorff, und weiterer Künstler aus der Region wurden ausgestellt. Ausgangspunkt für die Kunstwerke ist häufig die Erkrankung von Angehörigen, Freunden oder wie bei Christian Zimmermann die eigenen Veränderungen und Möglichkeiten durch das Erleben der Demenz. Der Film zur Entstehung der Ausstellung wurde der Öffentlichkeit an mehreren Tagen vorgestellt. Die Ausstellung fand, im Rathaus der Stadt Laubach, vom 08.11.09 - 23.11.2009 statt. Einzel-Exponate waren an öffentlichen Orten wie z.B. Mehrgenerationenhaus, Sparkasse, Volksbank und Beratungszentrum ausgestellt. Während der Woche wurden zu der Ausstellung mehrere Führungen angeboten.
Film Wünsche „Stimmen aus der Region" Kathrin Wind und Gabriele Hösl-Brunner befragten Menschen aus der Region zum Thema Demenz und ihren Vorstellungen zu einer demenzfreundlichen Kommune. Peter Gabriel drehte dies und stellte einen Kurzfilm zusammen. Dieser wurde bei verschiedenen Veranstaltungen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Vorträge „Ist Altern eine Krankheit?" Vortrag von Herrn Prof. em. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer „Was wissen wir über Demenz?" Informationsveranstaltung Frau Bettina Rath, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen
Podiumsdiskussion Mit „Stimmen von Menschen mit Demenz", betroffenen Angehörigen, Vertretern aus Politik (Stadt und Landkreis) und Gesellschaft und Herrn Prof. em. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer
Gottesdienst zum Thema Demenz
Gottesdienst für Menschen mit Demenz
Verschiedene Lesungen Literatur zum Thema Demenz für Erwachsene Lesung zum Thema Demenz für Kinder von 3-6 Jahren
Offene Türen für alle Interessierten Angebote des Mehrgenerationenhaus und der Tagesbetreuungsstätte für demente Menschen ,
Informationen zum Thema „Anregung der Sinne und deren Bedeutung für Menschen mit Demenz"
Tanz-Café
Lichtertanz Tanz- und Bewegungsveranstaltungen durchgeführt u.a. mit Unterstützung von Menschen die vorher zu dem Thema Demenz und den Menschen mit kognitiven Einschränkungen noch keinen Kontakt hatten.
Hilfen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige Persönliche und telefonische Information und Beratung im Informations- und Servicezentrum
Warum nicht singen? Eine Veranstaltung für Menschen mit Demenz und alle die Freude am Singen und der Begegnung mit anderen haben.
Zum Abschluss dieser Kunst- & und Aktionstage: „Dies alles nur ein Traum" Theater und Film. Eine multimediale Inszenierung des Theaters Traumstern, die im Auftrag des Oberhessischen Diakoniezentrums Johann-Friedrich-Stift, Laubach entstanden ist. Der zweite Teil der Inszenierung, ein Doku-Film, wurde im Seniorenzentrums Lich, unter Mitwirkung von Annemarie (89 Jahre) und Heinz Sander (92 Jahre) und weiteren Akteuren gedreht.
Bei diesen Veranstaltungen ist es allen möglich geworden, sich dem Thema Demenz aus verschiedenen Richtungen anzunähern. Die Kunst- & und Aktionstage fanden in enger Kooperation zwischen dem Oberhessischem Diakoniezentrum und der Stadt Laubach statt.
Je nach Ergebnis der abschließenden Bewertung ist zu prüfen, ob und in welcher Form ähnliche Aktionen, Veranstaltungen und Projekte durchgeführt werden. Denkbar wären auch punktuelle Einzelaktionen in der Gemeinde.
Das Thema Demenz wird dauerhaft in die Gremien zur Stadtentwicklung verankert. Schritte dazu wurden bereits eingeleitet.
Bürgerschaftlich Engagierte können im Rahmen des Oberhessischen Diakoniezentrums unterstützt, eingesetzt und begleitet werden (Ehrenamtsagentur).
Die Erweiterung der Mitglieder der Initiative demenzfreundliche Kommune -Stadt und Landkreis Giessen e.V. wird angestrebt.
Im Mehrgenerationenhaus wird das Cafe als Begegnungsstätte über die Kunst- & und Aktionstage hinaus angeboten. Darüber hinaus können einzelne Werkstattprojekte des Mehrgenerationenhauses in Laubach und in den Stadtteilen der Integration der Betroffenen dienen.
Das Projekt geht insgesamt weit über die Kunst- & und Aktionstage der Woche im November 2009 hinaus. VorbereitungsphaseGewinnung von Honorarkräften und von Helfer/innen, die mit uns gemeinsam kreative Ideen entwickeln und die Organisation der Kunst- & und Aktionstage übernehmen. Dabei streben wir an, Personen zu finden, die nicht in dem Bereich der Gesundheits- und Sozialdienste tätig sind. Kontakte bestehen zu Dienstleistern aus Bereichen, die Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen, Sektoren, Kulturen und Ehrenämtern zusammen bringen, um sich gemeinsam mit konkreten Problemen und Chancen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Hierin sehen wir eine Chance, von Anfang an mit einem anderen Blickwinkel das Thema Demenz zu betrachten.
In der Vorbereitungsphase werden dabei Kontakte zu Personen innerhalb der Kommune geknüpft, die sich in das Projekt einbringen könnten. Dazu besteht bereits ein sehr enges Netz der Zusammenarbeit und Kontakte innerhalb der Stadt mit dem Antragsteller. Der Ideenpool für mögliche Veranstaltungen und Aktionen wurde und wird mit Beteiligten überprüft ggf. geändert. Es wurden Ideen entwickelt, in welcher Form Rückmeldungen zu Wünschen und Bedürfnissen der Bürger/innen aufgenommen werden können.
Durchführungsphase Durch die in der Stadt und den Stadtteilen angebotenen Veranstaltungen, z.B. in Räumlichkeiten der Vereine, werden die Menschen in ihrem Umfeld, ihrer Gemeinde direkt angesprochen. Hier kann die Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz und den Fragen „Was wünsche ich mir, wenn ich Erkrankter oder Betroffener bin? Was kann ich in meinem Umfeld tun?", direkt angeregt werden.
Auswertungsphase Durchführung der Veranstaltung Ergebnisse und Perspektiven, Rückblick auf die Kunst- & und Aktionstage • Welche Impulse hat es gegeben? • Welche Visionen sind entstanden? • Welche Schritte sind notwendig auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune? Moderation Frau Renate Krol Programmdirektorin von Common Purpose Frankfurt, eine gemeinnützige Organisation zur Entwicklung von „Leadership" für das Gemeinwohl: Weitere Einzelauswertungen und die Entwicklung zukünftiger Schritte gibt es 2010.
Verstetigungsphase Besucher, der von Demenz Support Stuttgart veranstalteten Tagung „Stimmig!", konnten sich am 28. und 29. Januar 2010 über die Kunst- und Aktionstage Demenz informieren. In diesem Rahmen wurden weitere Kontakte geknüpft. Das multimediale Theaterstück „Dies alles nur ein Traum" wird im Rahmen der Licher Kulturtage 2010 am 14. März 2010 noch einmal aufgeführt. An diesem Termin wird das Stück gefilmt. So kann es einem breiteren Publikum zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise Menschen, die nicht ein Theater besuchen können. Weitere Aufführungen sind in Planung. Das Diakonische Werk Hessen und Nassau weist, bei Anfragen nach der Kunstausstellung „Kunst trotzt Demenz", auf die Möglichkeit das Stück zu buchen, hin. Interessenten haben sich schon gemeldet. Im Februar und März finden 4 Veranstaltungen zum Thema Demenz in Kirchengemeinden statt. Die Zielgruppe einer dieser Veranstaltungen sind sowohl jüngere als auch ältere Menschen um einen generationenübergreifenden Dialog anzustoßen.
Die ersten Kunst- & und Aktionstage wurden sehr erfolgreich durchgeführt. Insgesamt haben mehr als 700 Interessierte an den Veranstaltungen teilgenommen. Die Kunst- & und Aktionstage haben die Menschen innerhalb der Kommune dazu angeregt, das gesellschaftliche Leben von Betroffenen und (noch) nicht Betroffenen zu überdenken. Der rege Austausch zu dem Thema und der Woche bestätigt dies. Die Resonanz der Bürger und Bürgerinnen in Laubach, den Stadteilen und aus dem Kreis Giessen war durchweg positiv. Hervorzuheben ist, dass sowohl Bürger und Bürgerinnen, die bisher wenig Kontakt zu dem Thema hatten, als auch demente Menschen, Angehörige, ehrenamtlich Engagierte, Politiker und Fachpublikum aus der Region die Kunst- & und Aktionstage besuchten. Ebenso zahlreich waren Kunstinteressierte und Künstler vertreten. Angebotene Fahrdienste zu den Veranstaltungen innerhalb der Stadt und den Stadtteilen wurden nur sehr vereinzelt genutzt. Erste nachfolgende Gespräche, die das Thema Demenz in bestehende Einzelprojekte und Bündnisse der Stadt Laubach integrieren, haben schon stattgefunden. Der abschließende Projektbericht wird die Kunst- & und Aktionstage, und deren Ergebnisse detaillierter beschreiben und analysieren. Bereits beschlossen ist, dass für die Zukunft weitere Kunst- & und Aktionstage geplant sind.
Name: Gabriele Hösl-Brunner Funktion: Projektkoordinatorin, Qualitätsmanagementbeauftragte Institution: Oberhessisches Diakoniezentrum Adresse: Stiftstraße 19, 35321 Laubach
Telefon: 06405 827612 Telefax: 06405 3907 E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.oberhess-diakonie.de
Im Rahmen einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit wurde und wird auf das Thema Demenz und die Veranstaltungen der Kunst- & und Aktionstage, aufmerksam gemacht. Unter www.oberhess-diakonie.de kann und konnte man sich zu den Kunst- & und Aktionstagen informieren und Kontakt aufnehmen. Es wurden 600 Plakate und 5000 Faltblätter und darüber hinaus Extraeinladungen zur Kunstausstellung in der Stadt, den Stadtteilen und der Region verteilt. Gezielte schriftliche und persönliche Einladungen innerhalb der Stadtteile fanden zusätzlich statt. Auch Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzende haben in ihren Stadtteilen für die Veranstaltungen geworben. Veranstaltungshinweise und Presseartikel wurden in der örtlichen und regionalen Presse veröffentlicht. Siehe beispielsweise: Internetseiten der Giessener Allgemeinen Zeitung zu der Veranstaltung „Dies alles nur ein Traum"-eine Geschichte aus dem Leben. http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Lich/Romeo-und-Julia-im-Traumstern-_arid,143461_regid,1_puid,1_pageid,48.htmlDer HR4 sendete ein Interview mit dem Vorstand des Oberhessischen Diakoniezentrums Johann-Friedrich-Stift, Laubach zu dem Projekt. Die Presse berichtete in den Printmedien vielfältig über die Kunst- & und Aktionstage Demenz. Ebenso hat es Informationen und Veranstaltungshinweise in Online-Zeitungen, Online-Magazinen und Online- Veranstaltungskalendern der Region und der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der zuständigen Dekanate der evangelischen Kirche gegeben. In den evangelischen Gemeindebriefen wurde zusätzlich auf die Veranstaltungen hingewiesen. Das Theater wurde im Rahmen der Veranstaltungshinweise des Programmkinos, angekündigt. Der Verteiler dieses Programms bietet die Möglichkeit, jüngere Menschen zu erreichen, für die das Thema Demenz nicht unbedingt im Vordergrund steht. Unter www.mehrgenerationenhaeuser.de ist ein Artikel zu dem Projekt veröffentlicht.
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