Name der Initiative/Aktion: Aktion Demenz Vorarlberg Bundesland: Vorarlberg (Österreich) Einwohnerzahl: rund 367.000
Kurze Beschreibung der Initiative/ Aktion: Siehe Infofolder www.activepaper.tele.net/vntipps/Broschuere4.pdf
Kontakt: Projektleiter Norbert Schnetzer
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Projektmanagement Dorothee Glöckle
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T +43 5574 48787-15 | F - 6 | M +43 650 4878702
connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege gem. GmbH Broßwaldengasse 8 | A - 6900 Bregenz
Wer ist an der Initiative/ Aktion beteiligt? Lenkungsgruppe (Reihung: alphabetisch) Amt der Vorarlberger Landesregierung ARGE Heim- und Pflegeleitungen ARGE Mobile Hilfsdienste Vorarlberg Bildungshaus Batschuns Caritas Vorarlberg connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege gem. GmbH connexia - Verein zur Förderung der Gesundheit und Pflege Landesverband Hauskrankenpflege Vorarlberg
Projektgruppe (Reihung: alphabetisch) Gerhard Amann, Dr. Bacher Gedächtnis-Therapiezentrum Wolfgang Berchtel, SeneCura Laurentius-Park Bludenz Mag. Harald Bertsch, Amt der Stadt Bludenz Karl Bitschnau, Hospizbewegung Vorarlberg Wolfgang Breuß, ARGE Mobiler Hilfsdienst Feldkirch Alwin Ender, Seniorenhaus am See, Hard Wilfried Feurstein Ing. Franz Fischer, Landesverband Hauskrankenpflege Vorarlberg Bruno Gamon, Amt der Stadt Feldkirch Helmut Gerster, Seniorenbeirat des Landes Vorarlberg Ilse Giesinger, Sozialzentrum Altach Dorothee Glöckle, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Waltraud Gollner, Amt der Vorarlberger Landesregierung Peter Hämmerle, Amt der Vorarlberger Landesregierung Mag. Martin Hebenstreit, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Mag. Christian Hörl Gabriela Jansen, ARGE Heim- und Pflegeleitungen Alexandra Kargl, Amt der Stadt Bregenz Armin Kloser, Sozialsprengel Hard Mag. Christian Kopf, Bildungshaus Batschuns Prim. Dr. Albert Lingg, Landeskrankenhaus Rankweil Barbara Moser-Natter, Sozialdienste Wolfurt Bgm. Werner Müller, Gemeinde Klaus Jeannette Pamminger, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Angelika Pfitscher, Bildungshaus Batschuns Susanne Schmid, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Norbert Schnetzer, connexia - Verein zur Förderung der Gesundheit und Pflege StR Dr. Barbara Schöbi-Fink, Stadt Feldkirch Dr. Claudio Tedeschi, Caritas Vorarlberg Peter Weiskopf, Lebensraum Bregenz Ruth Weiskopf, Sozialdienste Götzis Rosemarie Wilfing, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege
Modellgemeinden Stadt Bregenz Stadt Bludenz Stadt Feldkirch Marktgemeinde Wolfurt Marktgemeinde Hard Kummenberg Region (Gemeinden Altach, Götzis, Mäder und Koblach)
Seit wann beschäftigt sich die Kommune / die Lenkungsgruppe mit dem Thema Demenz? Bzw. seit wann findet eine über den Kreis der Experten hinausreichende Beschäftigung mit Demenz statt? Seit 2008
Wer ist daran in welchen Rollen beteiligt? Siehe Lenkungs- und Projektgruppe und Modellgemeinden
Warum (bzw. in welcher Hinsicht) ist Demenz überhaupt ein Thema der Kommune? Wir wollen mit der Aktion Demenz einen Beitrag zur würdigen Umsorgung und Integration von Menschen mit einer demenziell bedingten Veränderung und zur Unterstützung von deren Angehörigen in Vorarlberg leisten. Als zentrale Aufgabe sehen wir die Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz. Durch Öffentlichkeitsarbeit wird das Bewusstsein für die Thematik gestärkt und ein aufgeklärtes Bild von Demenz vermittelt.
Wie finanziert sich die Aktion /Initiative? Förderung durch das Land Vorarlberg Beiträge der Modellgemeinden Eigenmittel von connexia
Über welchen Zeitraum läuft/ lief die Initiative/ Aktion? Die Auftaktveranstaltung war im April 2008
Welche Aktivitäten/Inhalte beinhaltet/ beinhaltete die Initiative/ Aktion? Demenzfreundliche Gemeinden & Regionen Im Mittelpunkt dieses Schwerpunktes steht das Gemeinwesen als Lebensraum, in dem das alltägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Demenz stattfindet.
Ethik und Demenz „Wenn wir alle Lebensbereiche nur noch nach wirtschaftlichen Gesetzen formen, geraten wir in eine Sackgasse. Dadurch verfehlen und verpassen wir wesentliche Dinge im Leben ... Heilen und Pflegen bedeutet mehr, als man in starren Pflegenormen ausdrücken kann ... Eine Gesellschaft lebt von Flexibilität, Wagnis, von Neugier und Aufbruch." (Johannes Rau, 2003)
Kunst und Kultur von und für Menschen mit Demenz Dieser Themenkomplex wird als bedeutsamer „Türöffner" für den angestrebten Einstellungswandel im Hinblick auf Demenz betrachtet und soll ermutigen, die bereits vorhandenen Aktivitäten und Innovationen auszuweiten, neue Zugänge zu schaffen und bestehende weiterzuentwickeln.
Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der fachlichen und menschlichen Begleitung von Demenzkranken im Krankenhaus.
Qualifizierung Qualifizierung ist ein grundlegendes Multiplikationsinstrument für das Thema Demenz. Ein zivilgesellschaftlicher Ansatz muss sich der Akzeptanz, Unterstützung und Kooperation der bestehenden Akteurslandschaft versichern und daher auch für diese Informations- und Qualifizierungsbemühungen unternehmen.
Ernährung, Bewegung und Demenz Für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz sind gutes Essen und Trinken, gutes Kommunizieren und Bewegen von ganz besonderer Bedeutung, dies sollte verstärkt in der Fachöffentlichkeit, den Massenmedien und auch in der multidisziplinären Forschung zum Thema gemacht werden.
Technologie und Demenz Technik ist in keinem Fall ein Ersatz für menschliche Zuwendung. Es gilt eine kritische Auseinandersetzung bezüglich der Technik zu führen, um deren Potenzial zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Pflegepersonen zu erkennen und zu nutzen.
Wer ist/ war die Zielgruppe? Die Menschen in Vorarlberg
Was ist/ war das Ziel der Aktion /Initiative? Durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit wird in Medien, in einschlägigen Institutionen, bei Experten, bei öffentlichen Verantwortungsträgern und „Laien" das Bewusstsein für die Thematik-Demenz gestärkt, ein aufgeklärtes Bild von Demenz vermittelt und Handlungsbereitschaft geweckt.
Die Aktion Demenz nimmt die Interessen von direkt und indirekt von Demenz betroffenen Menschen wahr und vertritt diese. Sie gibt den Betroffenen eine „Stimme" und bringt deren Situation zur Sprache. Wir sind bestrebt, Erkenntnisse im Rahmen des Projektes zu gewinnen und diese zu kommunizieren.
Durch die Diskussion über bestehende und neue Versorgungsstrukturen werden Wege für alternative gesellschaftliche Innovationen eröffnet. Dabei geht es in starkem Maße um die „Auffindung" vorhandener Alternativen im Alltag der Familien und Institutionen. Die Bürgerinnen und Bürger werden in das Projekt miteinbezogen und deren Einfalls- und Erfindungsreichtum wird wahrgenommen und gefördert.
Die Suche nach einer Verknüpfung von Institution und De-Institutionalisierung erfordert neue Ansätze. Mit der Aktion Demenz werden koproduktive Milieus, in denen Betroffene, Angehörige, Experten, Institutionen und Ehren-amtliche auch in neuer Weise zusammenwirken, gefördert und gestärkt.
Welche Erfolge wurden bisher erzielt?
- hohe Akzeptanz der Initiative Aktion Demenz bei allen wesentlichen Systempartnern im Land Vbg. (siehe Projektgruppenmitglieder)
- breite politische Akzeptanz und Unterstützung
- 7 Modellgemeinden haben sich bereiterklärt sich in den nächsten Jahren dem Thema verstärkt zu widmen
Was ist für die Zukunft geplant? Start im Herbst 2008 mit den Schwerpunkt "demenzfreundliche Modellgemeinden" Für 2010 ist der nächste Schwerpunkt "Demenz & Kultur" geplant
Gibt es Kooperationen mit anderen Vereinen, Firmen, etc.? Regelmäßige Treffen der ProjektleiterInnen der Modellgemeinden |