Schwerpunkte
Das Thema Demenz umfasst viele unterschiedliche Bereiche und Facetten. Aktion Demenz hat daher einzelne Themenbereiche ausgewählt, die unter dem Dachthema der Demenzfreundlichen Kommune mitbedacht werden. Diese sollen hier genannt und kurz erläutert werden.

Die Demenzfreundliche Kommune - Ein Anliegen als Dach
Selbstredend gibt es keine Universalrezeptur für die Schaffung eines lokalen Gemeinwesens, in dem es sich für Menschen mit und ohne Demenz gut leben lässt. Vielmehr geht es darum, Demenz auch in der Öffentlichkeit neu zu denken, das Thema einem möglichst breiten Kreis von Menschen zugänglich zu machen. Demenz ist eine gesellschaftliche Erscheinung und geht alle an. Menschen mit Demenz sind Mitbürgerinnen und Mitbürger mit dem Recht auf Teilhabe am Gemeinwesen. Dies vor Ort einzulösen erfordert Kreativität und Engagement. Aktion Demenz ist nicht nur als eine weitere Expertenrunde zum Thema angelegt - vielmehr soll zum initiativ werden, zur Selbstorganisation von Bürgerinnen und Bürgern, zum sich Einmischen „von unten" und zum zivilcouragierten Handeln angeregt werden. Weiterlesen...
 
Kunst, Kultur und Demenz
Das Thema Demenz sollte mit Ausdrucksformen aus Kunst und Kultur beleuchtet werden, um einen neuen Zugang zu schaffen. Es können auf diese Weise auch Menschen erreicht werden, die sich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt haben. Malerei, Theater, Musik oder Literatur sollen dabei helfen, Türen zu öffnen und Anstöße zu geben.
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Akutkrankenhaus
Die Verbesserung der fachlichen und menschlichen Begleitung für Menschen mit Demenz in Krankenhäusern und Kliniken ist eine dringliche Angelegenheit. Der medizinische Bereich muss darauf vorbereitet werden, dass er es in Zukunft mit immer älteren, oftmals auch dementiell veränderten Menschen zu tun haben wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch kaum Wege gefunden worden, Menschen mit einer Demenz im Klinikalltag fachgerecht und menschlich zu begleiten.
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Technologie und Demenz
Technik ist in Beruf und Alltag, im öffentlichen Raum und privaten Lebensbereichen zu einer kaum mehr hinterfragten Selbstverständlichkeit geworden. In der Versorgung Pflegebedürftiger - insbesondere, wenn es um die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz geht - ist ihr Einsatz jedoch noch weitgehend unüblich, unerprobt, teilweise auch umstritten.
Wie kann der Einsatz von Technik die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessern? Wie kann Technik dazu beitragen, die Lebenssituation in Institutionen oder im häuslichen Umfeld einfacher zu gestalten, einfacher für die Kranken und für die Betreuer, die Pflegenden? Diese Fragen gilt es zu klären, um die vielfältigen technischen Möglichkeiten, die der Markt mittlerweile bereithält, effizient und dennoch menschlich für Menschen mit Demenz, Angehörige und Pflegende einzusetzen. Dabei muss bedacht werden, dass Technik nicht statt, sondern für Humanität eingesetzt werden sollte.
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Essen und Ernährung bei Demenz
Für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz sind gutes Essen und Trinken, gutes Kommunizieren und Bewegen von ganz besonderer Bedeutung, dies sollte verstärkt in der Fachöffentlichkeit, den Massenmedien und auch in der multidisziplinären Forschung zum Thema gemacht werden.
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Qualifizierung
Qualifizierung ist eine grundlegende Kommunikationsbasis und Multiplikations- Instrument des Themenfelds rund um Demenz. Ein zivilgesellschaftlicher Ansatz sollte sich der Akzeptanz, Unterstützung und Kooperation der bestehenden Akteurslandschaft versichern und daher auch für diese, nicht nur für die engagierten Bürger, Informations-, Werbungs-, und Qualifizierungsbemühungen unternehmen.
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Ethik und Demenz
„Wenn wir alle Lebensbereiche nur noch nach wirtschaftlichen Gesetzen formen, geraten wir in eine Sackgasse. Dadurch verfehlen und verpassen wir wesentliche Dinge im Leben ... .Heilen und Pflegen bedeutet mehr, als man in starren Pflegenormen ausdrücken kann...Eine Gesellschaft lebt von Flexibilität, Wagnis, von Neugier und Aufbruch..." ( aus der Weihnachtsansprache von Johannes Rau, 2003)
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