Hinhören - Stimmen aus der Gesellschaft
Das Szenario: Auf der Bühne - 17 Personen, alle „mit Rang und Namen".

Auf der Vorderbühne, in Reihe 1 sitzen: Pflegende Angehörige, Helferinnen und Helfer, professionell Pflegende, ein Pfarrer - Menschen, die ganz unmittelbar Umgang mit Menschen mit Demenz haben, sie in unterschiedlicher Weise auf ihrem Weg begleiten.

Ihre Aufgabe: Ihre Position vorzutragen, wenn gewünscht, ein Anliegen formulieren.

Auf der Hinterbühne, in der zweiten Reihe sind platziert: Verantwortungsträger aus der Region aus den Bereichen Wirtschaft, Verbände und Kommunalpolitik.

Ihre Aufgabe . Zuerst einmal „hinhören" - dann im Gespräch mit den Moderatoren zum Gehörten Stellung beziehen.
Hier ist, was die versammelten Akteure zu sagen hatten:

Die Kunst, sich Hilfe zu organisieren und das Unbill des Lebens aus einer anderen Warte zu betrachten – Herta Eisfeld, pflegende Angehörige
Herta Eisfeld pflegt ihren Mann seit 12 Jahren. Ihr Mann ist inzwischen 64 Jahre alt, in Pflegestufe III eingestuft, vollständig auf Hilfe und Pflege angewiesen. Frau Eisfeld versorgt ihren Mann zu Hause und möchte dies so lange tun, wie es irgend möglich ist.

Burkhard Plemper stellt Frau Eisfeld dem Publikum vor und fragt, wie der Morgen des Tages zu Hause verlaufen sei.

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„Die Schnittstelle zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamt muss gut gestaltet sein!“ – Minna Bylow-Schiele, Volunteer im Besuchsprogramm für Menschen mit Demenz der Stadt Ostfildern
Frau Bylow-Schiele ist im Volunteers-Programm der Stadt Ostfildern engagiert und arbeitet außerdem im Vorstand des Kreisseniorenrats des Landkreises Esslingen mit.
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Koordiniert seit fast 20 Jahren ein Gastfamilienprogramm für Menschen mit Demenz – Ruth Hamberger (SOFA, Landkreis Esslingen)
Ruth Hamberger, Sozialarbeiterin, koordiniert und betreut Gastfamilien, die Menschen mit Demenz eine Zeit lang bei sich aufnehmen und organisiert die Aufenthalte.
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„Sich von den „unter die Räuber gekommenen“ anregen lassen – Pfarrer Sönke Wandschneider
Sönke Wandschneider, Pastor im Ruhestand, Hamburg, lange Jahre in der Erwachsenenbildung für kirchliche Träger, Gewerkschaften u.a. tätig, seit langem mit Altersthemen befasst.
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„Kommunen haben Grenzen – ich wünsche mir mehr Durchlässigkeit“ – Annegret Grüninger, ehemals pflegende Angehörige und ehrenamtlich Engagierte
Annegret Grüninger ist heute Mitglied im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg
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„Kunst kann an einer anderen Ebene ansetzen“ – Petra Uhlmann; Autorin und ehemals pflegende Angehörige
Petra Uhlmann, freie Autorin und Dozentin (und ehemals pflegende Angehörige)
Ihr Anliegen: Ausgegrenzte Themen in die öffentliche Wahrnehmung bringen!
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„Für die eigene Zukunft und für das Gemeinwesen von morgen sorgen … Wir alle sind verantwortlich“ – Hartwig von Kutzschenbach
Hartwig von Kutzschenbach, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes SOFA in Nürtingen und Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft in Baden-Württemberg.
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„Eine Veranstaltung, die Mut macht“ – Prof. Dr. Thomas Klie
Prof. Dr. Thomas Klie, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, mit zahlreichen Ämtern und Würden ausgestattet und seit der Gründung des Vereins im Vorstand der Aktion Demenz tätig.
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